Willkommen bei Ihrem Schlafsofaspezialisten

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Schlafsofa und den Kauf eines Schlafsofas. Wir wollen Sie bei der Suche nach einem für Ihre Situation passenden Schlafsofa unterstützen und beantworten Ihnen häufig gestellte Fragen. Um die Antworten zu lesen, klicken Sie einfach auf die entsprechende Frage!

Schlafsofa rot
Schlafsofa rot

Was ist ein Schlafsofa?

Ein Schlafsofa, auch Schlafcouch genannt, ist ein Sofa mit Schlaffunktion. Tagsüber bietet sich eine gemütliche Sitzgelegenheit, abends lässt es sich in ein Bett verwandeln und bietet z.B. Gästen einen richtigen Schlafplatz. Es kann aber auch als dauerhafte Schlaflösung dienen, je nach Qualität.

Schlafsofas kommen in vielen verschiedenen Qualitäten, Größen, Designs und Stilen vor. Häufig sind es 2- oder 3-Sitzer, genauso gut gibt es aber auch Sessel, Ecksofas und ganze Wohnlandschaften mit Schlaffunktion. Neben verschiedenen Stoffen und Farbvarianten hat man auch die Wahl zwischen verschiedene Umbaumechanismen, die jedoch alle eine einfache Umwandlung vom Sofa zum Bett garantieren. Doch je nach Raumbeschaffenheit bzw. –angebot bieten sich die einen Schlafsofas eher an als andere.

Generell ist ein Schlafsofa ideal für kleine Wohnungen mit wenig Platz. Auf wenig Raum wird so das Maximum an Komfort geschaffen und nebenbei noch der Geldbeutel geschont.

Für wen eignet sich ein Schlafsofa?

Ein Schlafsofa als multifunktionales Möbelstück findet sich meist in kleinen Räumen, in denen sehr wenig Platz vorhanden ist, wieder. Vor allem in Studenten-WGs, in Ferienwohnungen und Hotels, in Einzimmerwohnungen sowie in Kinder-, Gäste- oder Arbeitszimmern sind Schlafsofas gängig und gefragt. Aber auch im Wohnzimmer finden Schlafsofas immer mehr Beliebtheit, denn heutzutage sieht man einer Couch mit Schlaffunktion ihre doppelte Funktionalität nicht mehr an. So hat man tagsüber eine gemütliche Couch, ist aber gleichzeitig auch immer mit einer weiteren Schlafmöglichkeit am Abend oder für spontanen Besuch gerüstet.

Je nachdem wie häufig auf der Schlafcouch geschlafen wird, sollte man sich für ein passendes Model und Qualität entscheiden (mehr dazu weiter unten).

Welche Vorteile hat ein Schlafsofa?

Die Vorteile eines Sofas mit Schlaffunktion liegen auf der Hand. Ein Schlafsofa…

  • …ist schnell von einer Sitzmöglichkeit zu einem gemütlichen Bett umgewandelt.
  • …hat eine einfache Handhabung auch für eine einzelne Person, dank integrierter Ausklapp- oder Ausziehfunktion.
  • …ist ideal für kleine Wohnungen, da es sehr platzsparend ist.
  • …schont ein knappes Budget, da man nicht noch ein zusätzliches Bett oder Sofa kaufen muss.
  • …sorgt für Ordnung, da bei vielen Schlafsofas Bettdecke und Kissen in einem Bettkasten verstaut werden können.

Welche Nachteile hat ein Schlafsofa?

Neben den vielen Vorteilen des Schlafsofas, gibt es dennoch auch einige wenige Nachteile:

  • ein Schlafsofa ist in der “normalen“ Ausführung oft etwas fester gepolstert, damit auch eine gutes Sitzgefühl und der Sitzkomfort gewährleistet werden können. Kunden, die gerne in weichen Betten schlafen, empfinden ein Schlafsofa deshalb womöglich als unbequem. Doch auch hier haben viele Hersteller “aufgerüstet“ mit den Optionen Visko- oder Gelschaum, für bequemes sitzen und schlafen.
  • bei einem dauerhaften Bettersatz kann der täglichen Auf- und Abbau trotz einfacher Handhabung mühselig und zeitraubend sein.

Welche Schlafcouch ist die Richtige für mich?

Bevor man sich ein Schlafsofa kauft, sollte man sich genauestens überlegen, wie das Sofa mit Schlaffunktion benutzt werden soll. Möchte man die Schlafcouch als dauerhafte Schlafmöglichkeit anstatt eines Bettes nutzen oder nur für gelegentliche Schlafgäste?

 

  • für jede Nacht (Dauerschläfer):

    Bei täglichem Schlafgebrauch sollten Sie auf keinen Fall an Qualität sparen und auf eine hochwertige Matratze wahlweise mit eigenem Lattenrost achten. Um einen gesunden Schlaf garantieren zu können, sollten Sie sich für ein Kaltschaum- oder Federkernschlafsofa entscheiden. Hier bieten Schlafsofas mit separater Matratze oder Boxspringsofas eine hohe Qualität und hohen Komfort.

    Schlafsofas, die für den dauerhaften Gebrauch geeignet sind, sind entsprechen als Dauerschläfer gekennzeichnet. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie lieber einmal mehr beim Händler nach!

 

  • fürs Gästezimmer (Gästebett):

    Wird die Couch nur gelegentlich zum Schlafen genutzt, so kann man sich durchaus auch für ein Futonschlafsofa entscheiden. Haben Sie jedoch häufiger Schlafbesuch, so empfiehlt sich auch hier ein Sofa mit Kaltschaummatratze, um ihren Gästen den besten Komfort bieten zu können.

 

  • für die Ferienwohnung/Hotel:

    Gerade bei einer häufigen Belastung in einem Hotel oder einer Ferienwohnung sollte man auf die Qualität der Schlafcouch achten. Auch wenn das Schlafsofa nur als gelegentliches Zustellbett gedacht ist, sollte man sich für eine Kaltschaum bzw. Federkernmatratze entscheiden, um seinen Hotelgästen dauerhaft einen komfortablen Schlaf garantieren zu können. Ideal sind hier die Bettsofas, bei denen man die Matratze nach Verschleiß separat austauschen kann.

 

  • fürs Kinderzimmer:

    Soll das Schlafsofa tagsüber ein Platz zum Spielen und Toben sein und abends kleinen Übernachtungsgästen oder auch mal Erwachsenenbesuch als Bett dienen, so bieten sich Schlafsofas aus reinem Schaumstoff oder nur aus Futon an. Diese Sofas haben weder Ecken noch Kanten, an denen sich die Kleinen beim Spielen verletzen könnten und sind deshalb ideal für Kinder geeignet.

Was für Matratzentypen gibt es bei einem Schlafsofa?


Beim Kauf eines Schlafsofas spielt vor allem die Matratze bzw. die Polsterung eine erhebliche Rolle – denn schließlich soll diese für erholsame Nächte sorgen. Je nach Typ des Sofas können unterschiedlich qualitative Matratzen/ Polsterungen zum Einsatz kommen:


FutonFuton Matratze bei einem Schlafsofa

Mit seinem asiatischen Charme ist ein Futonschlafsofa ein besonderer Hingucker. Die ursprünglich aus Japan stammende Matratze ist aus Baumwollfasern gefertigt, sehr flexibel und kann dadurch einfach aufgerollt und zusammengeklappt werden, allerdings ist sie jedoch ziemlich dünn damit sie rollbar bleibt.

Für den westlichen Schlafgebrauch ist diese Art des Futons erweitert worden – ummantelt und eingefasst in ein Wollgemisch oder Fließ mit einem Latex-Kern. Gern werden Naturfasern für Futons benutzt, um einen so natürlich wie möglichen Schlafkomfort zu erreichen. Nachteil hier, diese Naturmaterialien können anfangs etwas ausdünsten. Weiter ist vom Komfort her zu bedenken, dass die meisten Futons auf einer geringen Liegehöhe angesiedelt sind. Manchmal liegt die Matratze direkt auf oder knapp über dem Boden.

Geeigent für: Geeignet ist so ein Futonmöbel für Kunden, die hohen Wert auf Naturmaterialien legen oder Menschen die auf eine bequeme Liegehöhe verzichten können. Super ist ein Futonschlafsofa als stylisches Gästebett.


Schaumstoffmatratze

Früher eher unbeliebt und mit einem schlechten Ruf versehen, erfreuen sich Sofas aus Schaumstoff heutzutage großer Beliebtheit. Vor allem hochwertigen Kaltschaummatratzen, die sich hervorragend den Körperkonturen anpassen und nahezu milbenfrei sind, bieten einen hohen Liege- und Schlafkomfort.

Die Qualität bei Schaumstoffmatratzen wird an dem Raumgewicht (RG) und der Stauchhärte festgelegt. Das Raumgewicht (RG) ist das Kilogramm-Gewicht pro 1 m³ aufgeschäumter Rohmasse. Je höher der RG-Wert ist, desto dichter sind die Poren im Schaumstoff, desto langlebiger und punktelastischer, aber auch tragfähiger und haltbarer ist die Kaltschaummatratze. Hochwertige Matratzen beginnen ab einem Wert von RG 35, für mittlere liegt die Untergrenze bei RG 25. Bei dem Stauchwert gilt: Je niedriger dieser Wert ist, desto weicher ist der Schaumstoff. Werte ab 35 sprechen für ein sehr hochwertiges Material.

Geeigent für: Ein Schlafsofa mit einer guten Schaumstoffmatratze ist eine gute Wahl bei häufigem Übernachtungsbesuch. Aber auch für den täglichen Schlaf eignen sich Schlafsofas mit Kaltschaummatratze. Diese sind demensprechend als Dauerschläfer gekennzeichnet! Bei Schlafsofas unterscheidet man zwischen folgenden Schaumstoffen:

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  • HR-KaltschaumKaltschaummatratze Schaummatratze

    Kaltschaum ist unter den Schaumstoffen das wertvollste und beste Material, er ist punktelastischer und atmungsaktiver als Standardschäume sowie langlebiger.

    Das HR steht für „High Resilient“ und bedeutet: hochelastisch. Er eignet sich für stärkere Belastungen, ist langlebiger und elastischer als ein Polyetherschaum. Kaltschaum passt sich den Körperkonturen an und hat ein gutes Federungs- und Rückstellungsverhalten. Eine Kaltschaummatratze speichert die Körperwärme des Schläfers und sorgt daher schnell für kuschlige Gemütlichkeit.

    Geeignet für: Viele Schlafsofas mit Kaltschaumpolsterung eignen sich als gute Dauerschläfer. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das ausgewählte Sofa für den täglichen Gebrauch geeignet ist, fragen Sie Ihren Händler des Vertrauens!

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  • Polyetherschaum

    Matratzen aus Polyether sind sehr einfach und eher günstig im Preis. Der Schaumkern ist formbeständig und flexibel.

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  • Gelschaum (Sandwichauflage)Gelschaummatratze

    Diese Matratze besteht aus einem Kaltschaumkern, auf dem sich eine Gelmatratzenauflage befindet. Somit wird für einen komfortablen Schlaf und einen optimalen Druckausgleich des Körpers gesorgt.

    Geeignet für: Eine solche Matratze eignet sich für eine anspruchsvolle, empfindlichen Wirbelsäule und eine sensiblen Muskulatur, da das zähflüssige Material der Gelauflage in der Lage ist, das Gewicht und den Liegedruck des Schlafenden direkt aufzunehmen – ohne ihn zurückzugeben. Durch das optimale Einsinkverhalten im Schulter- und Beckenbereich ist eine Gelmatratze auch für Seitenschläfer sehr von Vorteil.

    Nachteil: Für stark schwitzende Personen ist sie weniger gut geeignet.

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  • Viscoschaum 

    Visco-Matratze

    Dieser Schaum ist besonders geeignet für Menschen, die druckempfindlich sind und schnell zu Druckstellen neigen, die orthopädische Probleme wie Rückenschmerzen haben oder aber einfach einen sehr bequemen Schlaf und Sitz mögen.

    Visco passt sich durch die Körperwärme und den -druck ideal dem Köper an, verhindert einen Gegendruck und sorgt damit für ausgezeichnete Druckentlastung. Bester Liegekomfort für ruhige Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer, sowie eine lange Lebensdauer sind dadurch garantiert. Ein weiterer, ganz auschlaggebender Vorteil des Viscoschaums ist, dass er für Milben keinen Nährboden bietet und daher auch für Allergiker geeignet ist.

    Nachtteil: Der Schaum braucht nach dem Aufstehen einen Moment, um wieder in seine ursprüngliche Position zu finden. Für unruhige Schläfer ist er deshalb eher ungeeignet.

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Latexmatratze 

Ähnlich wie Kaltschaummatratzen hat die Latexmatratze ein sehr gutes Federungs- und Rückstellungsverhalten und vermittelt einen sehr hohen Liegekomfort. Latex ist eine spezielle Gummimischung, die in unterschiedlicher Dichte hergestellt werden kann. Die Matratze ist in unterschiedliche Zonen aufgeteilt, wodurch sich eine optimale Anpassung an den Körper ergibt und die Wirbelsäule während des Schlafens somit entlastet wird.

Geeignet für: Dank der angenehmen Punktelastizität eignen sie sich hervorragend für die häufige Nutzung, da eine solche Matratze nur an den Stellen, die belastet werden, nachgibt und so einen orthopädisch korrekten Schlaf garantiert. Bei einer Latexmatratze ist eine gute Regulierung der Feuchtigkeit sowie Wärme gewährleistet, zudem sind solche Matratzen ideal für Allergiker geeignet.

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Federkernmatratze

Sehr gesund für den Rücken sind Matratzen aus Federkern. Federkernmatratzen finden sich deshalb meistens in Bettsofas. Im Inneren einer Federkernmatratze befindet sich ein Stahlfederkern. Je nach Preis variiert die Art der Spirale, die über die Punkt- und Flächenelastizität und somit über die Qualität und Nutzbarkeit der Matratze bestimmt.

Taschenfederkern- oder Tonnentaschenfederkernmatratzen sind sehr robust und länger haltbar als eine normale Federkern- oder Bonellfederkernmatratze. Dafür sind diese aber auch erheblich teurer. Für alle Federkernmatratzen gleich ist, dass diese eine hohe Haltbarkeit besitzen sowie oft mehrere Liegezonen und sich somit ein vergleichbares Liegegefühl wie auf einer “echten” Matratze bietet. Für ein häufig beanspruchtes Schlafsofa ist eine Federkernmatratze also eine gute Wahl..

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  • Taschenfederkern

    Taschenfederkern Matratze
    Beispiel für Taschenfederkern in einer Matratze

    Die Besonderheit des Tonnentaschenfederkerns ( TTFK ) bei den Taschenfederkernen liegt in der Form der Federn, die an eine Tonne erinnern. Hier ist jede Feder einzeln mit einer Vliestasche umhüllt. Jede Feder kann unabhängig von den anderen arbeiten, wodurch diese Matratzen eine sehr hohe Punktelastizität haben und sich daher sehr gut dem Körper genau anpassen. Einzigartig macht den TTFK, dass nicht belastete Federn entspannt bleiben und so ein Einsinken auf der ganzen Fläche verhindern.

    Der TTFK wird meist umkleidet von Kaltschaum, dadurch erreicht die Matratze einen sehr hohen Liegekomfort. Zu Schweiß neigende Schläfer sind mit dieser Art von Matratze bestens beraten, da sie optimalen Temperaturausgleich und Feuchtigkeitstransport und damit einen trockenen Schlafkomfort verspricht.

    Nachteil: Die Kosten sind sehr hoch, dafür ist sie allerding sehr langlebig.

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  • Bonellfedern

    Matratzen mit Bonellfederkern sind aus engmaschigen Federn, die an eine Sanduhr erinnern geformt. Dadurch können sie elastisch schwingen und garantieren einen guten Feuchtigkeitstransport sowie eine konstante Luftzirkulation. Die thermoelektrische Doppelvergütung der Bonellfedern steigert ihre Widerstandskraft bzw. ihre Lebensdauer.

    Nachteil: Da der Bonellfederkern nicht so sehr punktelastisch sondern flächenelastisch ist, eignet er sich eher für Menschen mit einem Gewicht bis zu 100 kg.

Welche Matratze ist die richtige für meine Nutzung?

Eine hochwertige Matratze ist das A und O beim Bett aber auch bei einem Schlafsofa, daher sollte sie mit Bedacht ausgewählt werden. Pauschal lässt sich jedoch nicht sagen, welche Matratze für wen die Richtige ist. Der Eine schläft besser auf einer harten Matratze, der Andere lieber auf einer Weicheren. Wer daher sicher gehen will, lässt sich vor dem Schlafsofakauf am besten gut von einem Fachmann beraten. Doch auch im Internet finden sich viele gute Informationen.

Das Probeliegen ist jedoch die einfachste Art zu sagen, ob einem die Matratze oder die Schäumung bei einem Schlafsofa zusagt oder nicht. Generell sollte man sich aber immer daran orientieren, wie häufig das Sofa zum Schlafen genutzt werden soll. Die folgenden Angaben dienen als grobe Orientierung:

 


Seltener Gebrauch (z.B. nur für gelegentliche Gäste): Futon, Polyetherschaum

Häufiger Gebrauch: Kaltschaum

Täglicher Gebrauch (anstatt eines Bettes): Kaltschaum, Gelschaum, (Taschen-oder Tonnen-)Federkern, Latexmatratze


Federkern oder Kaltschaum - was ist besser?


Die oftmals gestellte Frage, was für eine bestimmte Person am besten geeignet ist, ob nun Federkern oder Kaltschaum, kann nicht pauschal beantwortet werden. Es gibt zwar objektive Kriterien, dennoch verfügen sowohl Kaltschaumstoff- als auch Federkernmatratzen über ihre spezifischen Vorteile. Ob Schaum oder Federkern bleibt letztendlich immer eine Frage des subjektiven Empfindens. Doch hier möchten wir ihnen einige Kriterien einmal anbieten, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung vielleicht unterstützen könnten:


Federkernmatratzen

Federkern in Matratzen behauptet schon seit langem seinen Stellenwert als hochwertige Polsterung. Denn schon früh galten Federkernmatratzen, meist mit Bonellfedern, als die langlebige Alternative zu den damals noch meist billig verarbeiteten, dünnen Schlafunterlagen aus Kaltschaum. Der Federkern bietet einen festen und flächenelastischen, stabilen Sitz und Liegekomfort. Der Köper wird gut abgefedert.

Wer es noch gemütlicher mag, der setzt auf den so genannten Taschen- oder Tonnenfederkern. Hier sind die einzelnen Zylinder der Federn, in Säckchen aus Nessel eingefasst. Diese sind wiederum miteinander verbunden. So unterstützt der Taschenfederkern jede Liege- und Sitzposition optimal. Taschenfederkerne zeichnen sich besonders durch ihre lange Lebensdauer aus. Zudem sind sie für einen guten Luftaustausch und einen guten Feuchtigkeitsabfluss bekannt. Sehr geeignet für Menschen die zu Nachtschweiß neigen.

Kaltschaummatratzen

Dem Federkern steht die Polsterung aus Kaltschaum gegenüber. Mit der Zeit hat hier eine große Entwicklung in der Herstellung von Schaumstoffmatratzen stattgefunden.

Im Gegensatz zum Federkern zeichnet sich Kaltschaum durch sein geringes Gewicht, seine Leichtigkeit und auch dadurch aus, dass der Schaum geknickt werden kann. Die Kaltschaummatratze gewährleistet einen hohen Sitz-, Liege- und auch Schlafkomfort und besitzt zudem eine ausgesprochen gute punktelastische Anpassungsfähigkeit an den Körper. Daher wird Kaltschaum nicht nur in Matratzen, sondern auch bei Schlafsofas eingesetzt. Während es beim Federkern schon einmal zu Materialermüdungen und damit zu Kuhlenbildungen kommen kann, ist der Kaltschaum vor allem durch seine hohe Rückstellkraft und Langlebigkeit gekennzeichnet. Kaltschaummatratzen behalten bis zu zehn Jahre ihre Form.

 

Im Folgenden nochmal alle Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile im Überblick:

Eigenschaften

  Kaltschaum

Federkern

Bonnellfederkern Taschenfederkern
Feder- & Stützkraft Sehr gut Gut (im 1. Jahr -10%) Sehr gut
Wärmeisolierung Sehr Gut Gut
Belüftung Gut Sehr Gut
Elastizität Punktelastisch Flächenelastisch Punktelastisch
Wärmeisolation Sehr gut (für kaltempfindliche Menschen) Gering Gering
Gewicht Leicht bis Mittel Hoch Sehr Hoch
Handhabung Leicht, faltbar Mittel, nicht faltbar Schwer, nicht faltbar
Material Rohölbasis Metall, Polsterung auf Rohölbasis
Anschaffungskosten Normal Günstig Normal bis Hoch
Eignung für Schwitzer Gut Sehr Gut Sehr Gut
Eignung für Allergiker Sehr gut Problematisch  Problematisch
Eignung für Lattenroste Sehr gut Eingeschränkt
Schlafkomfort Mittelweich, unterstützende Liege-eigenschaften Eher fest, kein Einsinken Kein zu weiches, aber auch kein zu hartes Liegen
Geräusche Geräuschfrei Geräuschbildung möglich Geräuschfrei
Nachteil Erhöhtes Brandrisiko Kuhlenbildung möglich Hohes Eigengewicht

 

Entscheiden müssen letzten Endes Sie!

Die Frage ob nun Kaltschaum oder Federkern besser ist, lässt sich nicht ganz eindeutig beantworten. Die persönlichen Vorlieben entscheiden darüber, welche Matratze als die Bequemste empfunden wird. Deshalb ist es auch so wichtig, dass Schlafunterlagen ausgiebig Probegeschlafen werden. Ein zehnminütiges Probeliegen kann die realen Schlafbedingungen in keinster Weise abbilden. Um sich also wirklich sicher sein zu können, ob eine Kaltschaum- oder Federkernmatratze besser zu Ihnen passt, sollten sie beim Kauf darauf achten, dass es zum guten Service gehört, dass eine Umtausch, in einem bestimmt Zeitrahmen garantiert ist.

Was ist besser: Schlafsofa oder Bett?

Dies ist die Frage aller Fragen, wenn es darum geht ein kleines Zimmer, ein Gästezimmer oder eine Wohnung mit begrenztem Platz neu einzurichten. Die Antwort ist meist einfach, wenn man vorher gut überlegt, welche Dinge wirklich wichtig sind.

Zu aller erst: Ein gutes Schlafsofa ist in jedem Fall immer besser als ein schlechtes Bett.

Aber: Wer nicht nur eine platzsparende, sondern auch eine möglichst günstige Lösung sucht, ist mit einem Schlafsofa nicht immer gut bedient. Ein günstiges Sofa mit Schlaffunktion kann zwar als Übergangslösung oder Gästebett überzeugen. Sollte es aber als Dauerlösung gedacht sein, so kann eine preisgünstige Variante trotz aller Vorteile nicht mit der Qualität eines Bettes mithalten. Entschließt man sich allerdings dazu ein bisschen mehr Geld in ein qualitativ hochwertiges Schlafsofa zu investieren, so kann auch eine Schlafcouch (Dauerschläfer) ohne Bedenken als vollwertiger Bettersatz genutzt werden. Sogenannte Bettsofas bieten das Maximum an Schlaf- und Liegekomfort. Diese Schlafsofas haben ein Lattenrost und eine zusätzliche Matratze, sie unterscheiden sich somit kaum von einem herkömmlichen Bett.

Wurde nicht am Preis gespart und auf einen hohen Komfort bei dem Schlafsofa geachtet, so wird der Schlaf auf einem Dauerschläfer genauso gut ausfallen, wie in einem richtigen Bett.


Bei der Frage Schlafsofa oder Bett sollte man sich also im Voraus immer überlegen, wie häufig das Sofa als Bett genutzt werden soll und dementsprechend auf die Qualität und den Preis achten. Nur so kann ein gesunder Schlafkomfort garantiert werden. Wenn es am Ende das Schlafsofa werden soll, empfehlen wir Ihnen unsere Checkliste mit allen wichtigen Informationen, die vor dem Kauf zu beachten sind. (Siehe: Was gibt es beim Kauf eines Schlafsofas zu beachten?)


Wie viel Geld muss ich für ein gutes Schlafsofa ausgeben?

Schlafsofas bekommt man schon für kleines Geld, doch meistens leider auf Kosten der Qualität. Sie reichen vielleicht für seltene, spontane Schlafbesucher mit wenigen Ansprüchen. Doch für Gäste, die öfter zum Schlafen eingeladen sind und es gern komfortabel mögen, ist man gut in der Preisklasse um ca. 500 € beraten.

Möchte man auf der Schlafcouch allerdings jede Nacht schlafen, so muss man eindeutig mehr investieren. Qualitativ hochwertige und gesunde Dauerschläfer bekommt man ab 500 €. Man kann hier wirklich sagen: Je höher der Preis, desto besser ist die Qualität und desto besser der Liege- und Schlafkomfort.

Welche Umwandlungsmechanismen gibt es?

Schlafsofas lassen sich auf ganz unterschiedliche Art zu einer Schlafmöglichkeit umbauen. Die einen Schlafsofas werden in den Raum ausgezogen, die Anderen ausgeklappt und bei wieder Anderen werden einzelne Teile umgeklappt. Eins jedoch haben alle Umbaumechanismen gemeinsam: der Umbau ist unkompliziert, ohne großen Kraftaufwand und mit wenigen Handgriffen erledigt. Dies ist besonders bei häufiger Nutzung sehr vorteilhaft. Je nach Konstruktion des Sofas benötigt man für die Umwandlung mal mehr, mal weniger Freifläche im Raum. Unterschieden wird zwischen Frontauszügen (Längsschläfern) und Querschläfern.

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Frontauszug/Längsschläfer

Auf einem Längsschläfer wird, wie der Name schon sagt, längst zur Sitzrichtung geschlafen. Bei diesen besonders kompakten Modellen entspricht die Sitzfläche der Liegebreite. Die Länge der Liegefläche erhält man dann, indem die Couch nach vorne ausgezogen wird.

 

Schlafsofa Enzo mit Frontauszug, grau            Schlafsofa mit Frontauszug, ausgeklappt als Bett, grau

 

Querschläfer

Auf einem Querschläfer dagegen wird quer geschlafen. Die Sofabreite entspricht dabei der Länge der Liegefläche. Durch einen einfachen Klapp- oder Ausziehmechanismus wird im Nu die Liegefläche verbreitert. Dazu werden meistens einfach die Rücken- und teilweise Armlehnen umgeklappt und/oder die Sitzfläche nach vorne ausgezogen.

 

Schlafsofa Till als Querschläfer in grau mit roten Rückenkissen            Schlafsofa als Querschläfer in ausgeklapptem Zustand als Bett


julie-bettcouch-und-sessel-gruppe
Bettcouch Julie ausgezogen zum Bett

Was gibt es beim Kauf eines Schlafsofas zu beachten?

Der Kauf eines Schlafsofas sollte gut überlegt sein. Hier sollten Sie am besten nach dem Motto Qualität vor Preis aussuchen, damit Sie auch völlig zufrieden sein können! Bevor Sie sich für ein bestimmtes Schlafsofa entscheiden, sollten Sie für sich deshalb im Voraus folgende Fragen stellen:

  • Wie häufig soll das Sofa als Bett genutzt werden? Welche Polsterung/Matratze passt zu meiner Nutzung? Federkern, Kaltschaum oder Futon?
  • Wie groß soll die Liegefläche sein? Möchte ich ein Doppel- oder reicht ein Einzelbett?
  • Wie viel Platz habe ich zur Verfügung? Passt das Schlafsofa auch im ausgeklappten Zustand perfekt in meine Wohnung?
  • Soll das Schlafsofa frei stehen oder an einer Wand? Habe ich Platz für einen Frontauszug oder benötige ich einen Querschläfer?
  • Möchte ich besondere Funktionalitäten, wie verstellbare Armlehnen, Bettkasten, waschbaren Bezug oder Komfortsitzhöhe?
  • Welcher Stoff eignet sich für mich? Mikrofaser, Chenillestoff, Leder oder Kunstleder?
  • Welche Farbe passt am besten zum Rest meiner Einrichtung? Möchte ich einen Eycatcher oder ein unauffälliges Schlafsofa?

 

Hilfreiche Tipps:

  • Messen Sie vorher den Platz, an dem das Sofa stehen soll genau aus. Eine kleine Markierung z.B. mit Kreppband kann als Orientierung dienen, wie viel Platz im zusammengeklappten sowie ausgeklappten Zustand benötigt werden. Alternativ können Sie auch alte Zeitungen nehmen, um die Fläche damit auszulegen, auf der das zukünftige Schlafsofa stehen soll. So können Sie gut sehen, wie viel Platz Ihr Sofa benötigt.
  • Testen Sie, wie gemütlich das Sofa für Sie ist, denn schließlich soll nicht nur das Design gefallen. Alternativ sollten Sie sich gut von einem Schlafsofaexperten beraten lassen!
  • Achten Sie auch beim Probesitzen und –liegen auf Rillen oder Stöße in der Liegefläche, diese können auf Dauer unbequem werden.
  • Testen Sie den Umbaumechanismus, denn die Schlafcouch sollte ohne großen Aufwand & Probleme auch von einer Person umgebaut werden können.
  • Lassen Sie sich Stoffmuster geben oder zu senden. So können Sie die Farbe am besten passend zu Ihrer Einrichtung auswählen.

Wann ist ein Schlafsofa für den täglichen Gebrauch geeignet?

Die Wohnung ist klein, der Platz begrenzt, ein multifunktionales Möbelstück zum Sitzen und Schlafen scheint die perfekte Lösung! Doch Vorsicht, nicht jedes Schlafsofas eignet sich auch dauerhaft als Bettersatz.

Bei einer Couch mit Bettfunktion, auf der jede Nacht geschlafen werden soll, werden besonders hohe Ansprüche gestellt, denn für komfortablen Schlaf, ist ein hoher ergonomischer Komfort extrem wichtig. Es sollte deshalb darauf geachtet werden, dass das Schlafsofa mindestens eine Kaltschaumpolsterung mit robusten Federholzleisten als Unterfederung hat. Die Federholzleisten federn bei Belastung mit und unterschützen so die guten Eigenschaften der Auflage.

Wer noch mehr Komfort möchte sollte sich für ein Bettsofa entscheiden. Hier wird das Sofa so umgeklappt, dass eine eigene Matratze zum Vorschein kommt. Hier werden keine Kompromisse eingegangen, denn die Sitz- und Rückenlehne werden nicht nach unten weggeklappt und dienen wie bei einem konventionellen Schlafsofa als Schlafunterlage. Ein Bettsofa besitzt ein Lattenrost, sodass Sie dort sehr komfortable wie in einem richtigen Bett schlafen.

Auch der Sofabezug spielt bei der Schlafsofawahl eine entscheidende Rolle. Es sollte auf eine hohe Strapazierfähigkeit des Stoffes geachtet werden, um einen langen Nutzen garantieren zu können. Besonders widerstandsfähig und gleichzeitig sehr pflegeleicht sind Mikrofaserstoffe. (Informationen zu den verschiedenen Stoffen finden Sie unter “Bezugsstoffe für Schlafsofas)

Ist ein Schlafsofa schädlich für den Rücken?

Oftmals haben Schlafsofas den Ruf, dass sie schlecht für den Rücken seien und diesem bei dauerhafter Nutzung schaden. Diese Aussage ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ein Schlafplatz ist immer nur so gut, wie er von den Menschen gewählt wird. Wichtig ist es, dass immer der richtige Schaum oder bei einem Bettsofa die richtige Matratze gewählt wird. Bei gelegentlicher Nutzung muss diese nicht zwingend so hochwertig sein, wie bei einer dauerhaften Nutzung.

Sollten sie sich dazu entschieden haben, Ihr Schlafsofa als eigene tägliche Schlafstätte nutzen zu wollen, so sollten Sie keinesfalls bei der Ausstattung, der Qualität und dem Preis sparen. Achten Sie bei der Wahl Ihres Schlafsofas auch darauf, ob dieses als Dauerschläfer geeignet ist oder nicht. Nur so kann ein gesunder Schlaf garantiert werden!

Wie bequem sind Schlafsofas?

Ob man auf einem Schlafsofa gut oder vielleicht auch mal weniger gut schläft, hängt zumeist vom Typ der Matratze oder des gewählten Schaums ab. Hochwertige Bettsofas können sehr bequem sein, genauso gibt es aber auch preisgünstige Schlafsofas, auf denen es sich dauerhaft nur sehr unbequem schlafen lässt. Hier steht das individuelle Empfinden im Vordergrund.

Wohin mit dem Bettzeug, wenn ich das Schlafsofa als Sofa nutze?

Das Schlafsofa soll tagsüber wieder als Sitzgelegenheit dienen, aber Sie wissen nicht wohin mit dem Bettzeug? Ein integrierter Bettkasten ist die Lösung! Hier können Bettwäsche und Kissen aber auch alles Andere wie Handtücher, Spielsachen und Kleidung ordentlich verstaut werden. Ein Schlafsofa mit Bettkasten ist ein wahrer Segen für jeden, der nur eine kleine Wohnung hat und sich gerne unsichtbaren Stauraum und Ordnung wünscht. Mehr Platz sparen geht nicht!

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Bettkasten unter dem Schlafsofa optional                         integrierter Bettkasten bei einem Schlafsofa ( Querschläfer)

-> Optionaler Bettkasten unter dem Schlafsofa                    -> Integrierter Bettkasten

Sollte ich ein Schlafsofa online kaufen oder besser im Möbelhaus?

Ob Sie ein Sofa mit Schlaffunktion in einem Möbelhaus oder ganz bequem online kaufen ist an sich egal. Wichtig ist nur, dass Sie sich vor dem Kauf gut informieren, welche Schlafcouch für Ihre Ansprüche in Frage kommt.

Haben Sie verschiedene Sofamodelle ins Auge gefasst, so empfehlen wir Ihnen Probe zu liegen und zu sitzen, denn neben dem Design ist vor allem der Sitz- und Schlafkomfort entscheidend. Der Weg ins Möbelhaus oder eine Ausstellungsstelle bleibt Ihnen somit auch bei einem Online-Kauf nicht unbedingt erspart.

Bei der Wahl des richtigen Stoffes sieht das schon wieder anders aus. Einige Onlineshops verschicken kostenlos Stoffmusterproben zu Ihnen nach Hause. Sie können also ganz bequem auf die Muster warten, diese an andere Möbelstücke anhalten und ganz in Ruhe einen Stoff in Punkto Haptik und Optik auswählen.

Worin unterscheidet sich das Schlafsofa vom Bettsofa?

Der Begriff Schlafsofa wird meistens als Überbegriff verwendet und bezeichnet alle Sofas, die sich zu einem Schlafplatz umwandeln lassen. Bei den meisten Schlafsofas wird einfach der Rücken umgeklappt oder das Sofa nach vorne ausgezogen. Geschlafen wird hier auf der Sofapolsterung.

Beim Bettsofa dagegen wird nicht auf der Sitzpolsterung geschlafen, sondern auf einer separaten hochwertigen Matratze, die durch umklappen zum Vorschein kommt. Hier ist höchster Sitz- und unvergesslicher Schlafkomfort wie in einem richtigen Bett garantiert. Bettsofas sind aufgrund ihrer hervorragenden Qualität Dauerschläfer und eigenen sich deshalb auch als Dauerschlafmöglichkeit. In der Doppelfunktion als Bett und Sofa zugleich, können Sie somit mit einem Bettsofa sowohl Platz als auch Geld sparen

Wie bleibt das Schlafsofa hygienisch sauber?

Während des Schlafs verliert unser Körper Flüssigkeit über die Haut und Atemwege. Schläft man nun auf einem Schlafsofa, nimmt der Sofabezug oder die Matratze Ihres Bettsofas diese Feuchtigkeit auf. Bei einer häufigen Nutzung der Schlafcouch als Bett, wird der Bezug Ihres Sofas somit stark beansprucht, der Verschleiß erhöht sich.

Bei einem Bettsofa schlafen Sie nicht auf dem Sofabezug, sondern auf einer separaten Matratze, die nach der Umwandlung zum Vorschein kommt. Diese Matratzen haben z.T. einen waschbaren Bezug und können zudem nach einiger Zeit komplett ausgetauscht werden.  Anders als bei einem Bettsofa kann der Bezug eines Schlafsofas, bei dem auf dem Sofa selber geschlafen wird, nicht so einfach gereinigt werden. Nur bei einigen wenigen Schlafsofas haben Sie die Möglichkeit, den Sofabezug abzunehmen und zu waschen. Dabei besteht jedoch die Problematik den Sofabezug wieder ordentlich aufzuziehen.

Für die perfekte Hygiene empfiehlt sich deshalb ein Schonbezug, der regelmäßig gewaschen werden kann. Der Schonbezug wird am Abend ganz einfach über das Sofa gezogen, Gummibänder an allen Ecken bzw. Seiten verhindern das Verrutschen des Bezugs oder wahlweise gibt es auch maßangefertige Schonbezüge, ohne Gummibänder. Neben der perfekten Hygiene und einer verlängerten Lebensdauer Ihres Schlafsofas sorgt solch ein Schonbezug zudem für ein weicheres und angenehmeres Schlafgefühl.

 

Schlafsofa Gummibänder
Schonbezug mit Gummibändern

Schlafsofa Schonbezug
Maßangefertigter Schonbezug

Bezugsstoffe für Schlafsofas

Es gibt eine verblüffend große Auswahl bei Schlafsofa-Bezugsstoffen. Hier sind alle Farben und Muster vertreten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Es gibt Zusammensetzungen aus reiner Kunstfaser, aber auch Stoffgemische, die Baumwollanteile oder ähnliche Naturmaterialien aufweisen. Es gibt natürlich auch wirklich reine Naturstoffe, die als Bezugsstoffe in Frage kommen, hier sind es meist Leinenbezüge, die gern für Sofas im Landhausstil genutzt werden oder reine Baumwollbezüge wie sie auf Futons zu finden sind.

 

Flachgewebe

Als Flachgewebe bezeichnet man Gewebe, die zweidimensional sind und keinen Flor haben. Sie können sowohl über eine strukturierte als auch über eine glatte Oberfläche verfügen. Hervorgehoben werden können entsprechende Oberflächen beispielsweise durch den Einsatz von Effektgarnen oder -zwirne oder durch Musterungen.

 

Mikrofaser

Mikrofaserstoffe erfreuen sich großer Beliebtheit. Warum? Weil sie nicht nur schön aussehen, nein sie besitzen zudem gute Eigenschaften. Sie sind sehr belastbar, denn sie haben hohe Scheuertouren, können einfach mit Staubsauger, destilliertem Wasser (gibt keine Kalkränder) oder einer Seifenlauge gereinigt werden und sind daher wirklich pflegeleicht in der Handhabung mit Flecken (Pflegeinformationen finden Sie weiter unten). Sie werden gerne von Tierbesitzern gekauft und behalten lange ihre Farbe (Infos zur Lichtechtheit & zu den Scheuertouren finden Sie unter “Welcher Stoff eignet sich am besten für mein Schlafsofa?”)

Das einzige was so manchen Kunden an der Mikrofaser störend könnte, ist der Sitzspiegel. Der Sitzspiegel kann auch einfach als Strichrichtung bezeichnet werden. Diese Art von Changieren ist allen Mikrofaserstoffen zu Eigen. Manchmal kann, je nach Lichteinfall sogar die Farbe mal heller mal dunkler erscheinen. Es entsteht der Eindruck, als hätte der Bezug Farbunterschiede, dies ist dem Sitzspiegel geschuldet, der immer sichtbar ist. Dieses wird auch ‘Gebrauchslüster’ genannt.


Wir haben eine Couch in Microfaser hellbeige und ich würde sie nie mehr hergeben. Malflecken von Filzstiften oder Kuli Fleck?- bissel Glasreiniger und Wasser, abbürsten. Wenn sie dann irgendwann alle vier, fünf Monate mal fleckig von verschütteten Getränken ist, wird die gesamte Couch feucht abgeschrubbt (nur Wasser – aber destilliertes sonst gibt’s Kalkflecken) und trocknet dann ein, zwei Tage und ist dann wieder wie neu. – Kommentar einer Mutter mit zwei kleinen Kindern



Webstoff

Der Webstoff ist der Klassiker der Möbelstoffe. Hier gibt es verschiedenste Ausführung, grob oder fein, in verschiedensten Mustern gewebt, mit verschiedensten Materialien. Da die meisten Möbelbezugstoffe aus Polyester sind, werden die Webstoffe auch aus dieser Faser gefertigt. Sie sind belastbar und haben keinen hohen Abrieb, (hohe Scheuertouren ) und sind daher langlebig. Durch Strukturen in dem Webstoff bleiben kleinere Flecken ganz einfach unentdeckt. Selbst kleinste Risse sind in diesem Stoff nicht so schnell sichtbar. Zu dem können Polyesterstoffe im allgemeinen gut gereinigt werden und sind daher einfach in der Handhabung.

Kleines Manko: je nach Größe der Maschen, kann man schon mal kleinere Fäden ziehen.

Welcher Stoff eignet sich am besten für mein Schlafsofa?

Bei der Wahl des richtigen Stoffes gibt es 5 verschiedene Auswahlkriterien:

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1. wichtiges Kriterium: Scheuertouren

Bei Schlafsofabezugsstoffen ist es sehr wichtig, auf die Scheuertouren zu achten. Mit Scheuertouren ist der Abrieb gemeint, der entsteht wenn zwei Gewebe aneinander reiben – das ist der Fall beim Hinsetzten und Aufstehen. Es gibt Bezugstoffe, die nur 8.000 Scheuertouren aufweisen. Die meisten Stoffe liegen allerdings bei ca. 40.000 Touren. Ein Stoff ist umso strapazierfähiger, umso mehr Touren er ausweist. Man sagt im Allgemeinen, dass ab 12.000 Scheuertouren ein Stoff „unkaputtbar“ ist.

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Übersicht der notwendigen Scheuertouren nach Gebrauch:
  • 10.000 Scheuertouren für Privathaushalte bei geringem Gebrauch
  • 15.000 Scheuertouren für Privathaushalte bei regelmäßigem Gebrauch
  • 20.000 Scheuertouren für öffentliche Umgebungen bei regelmäßigem Gebrauch
  • 30.000 Scheuertouren für öffentliche Umgebungen bei intensivem Gebrauch
  • 40.000 Scheuertouren für öffentliche Umgebungen bei sehr starkem Gebrauch

Eine Methode um die Scheuertouren bei Schlafsofas zu messen ist die Martindale-Methode. Das folgende Video zeigt, wie die Scheuertouren mit der Martindale Methode gemessen werden.

 

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2. wichtiges Kriterium: Lichtechtheit

Leider bleicht mit der Zeit ein Möbelstoff durch die Einwirkung von natürlichen und künstlichen Lichtquellen aus. Dabei sind ganz klar die intensiven Farben besonders davon betroffen. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, das der Stoff, den man sich für sein Schlafssofa ausgesucht hat, auch eine hohe Lichtechtheit vorweisen hat. Dazu gibt es ein spezielles Testverfahren (DIN 53952), das die Lichtechtheit von Sofastoffen feststellt. Für das Maß der Lichtechtheit wird der Stoff mit künstlichem Tageslicht bestrahlt und anschließend mit einem Gegenmuster farblich verglichen.

Das Ergebnis ist auf einer Scala von 1 bis 8 klassifiziert worden:
  • 1 = sehr geringe Lichtechtheit
  • 2 = geringe Lichtechtheit
  • 3 = mäßige Lichtechtheit
  • 4 = ziemlich gute Lichtechtheit
  • 5 = gute Lichtechtheit
  • 6 = sehr gute Lichtechtheit
  • 7 = vorzügliche Lichtechtheit
  • 8 = hervorragende Lichtechtheit

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3. wichtiges Kriterium: Pilling

Pilling – Was ist das? Pilling ist eine Knötchenbildung auf der Stoffoberfläche. Man kennt dies gern von T-Shirts aus Baumwolle oder anderer Wollkleidung. Diese kleinen Faserknötchen entstehen bei ganz normalem Gebrauch mancher Schlafsofabezugsstoffe, vor allem aber bei kurzfaserigen Stoffen. Bei langfaserigen und verzwirnten Stoffen so gut wie nie. Hierbei lösen sich kleinste Fasern aus dem Bezugsstoff (Eigenpills) und verknoten mit anderen Fasern an der Oberfläche des Stoffes, meist von der Kleidung der Benutzer (Fremdpills). Optisch kann es dazu führen, dass ein Stoff schon nach kurzem Gebrauch älter aussieht als er wirklich ist. Doch rein von der Funktionalität des Stoffes gibt es keine Einbußen.

Mit einem sogenannten „Pilling-Rasierer“ können dieses unschönen, abstehenden Knötchen aber ganz leicht (jedoch mit Vorsicht) entfernt werden, indem feine, rotierende Messer im Gerät diese abrasieren.

Die Pill-Bildung, kann auch bei der Martindale-Prüfung (siehe „Scheuerbeständigkeit“) getestet werden und wird auf einer Skala von 1 bis 5 angegeben. Ein Pilling-Wert von 3-4 wird im Polsterbereich als ausreichend angesehen.

  • 1 = sehr starkes Pilling
  • 2 = starkes Pilling
  • 3 = durchschnittliches Pilling
  • 4 = leichtes Pilling
  • 5 = kein Pilling

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4. wichtiges Kriterum: Reibechtheit

Damit wird die Widerstandsfähigkeit der Farbe von Möbelstoffen und Kunstleder bezeichnet. Hier geht es um das Abreiben oder das Anbluten (Abfärben) an andere Textilien. Ein 5 Stufenmodell ist dazu dienlich die Reibechtheit zu bestimmen: Je höher die Zahl, desto weniger neigt der Stoff zum Abfärben! Unterschieden wird nochmal zwischen Trocken- und Nassreibechtheit.

5 Stufenmodell der Reibechtheit (Echtheitszahl):
  • 1= sehr gering
  • 2= mäßig
  • 3= ziemlich gut
  • 4= gut
  • 5= sehr gut

Hinweis: Möbelstoffe und Kunstleder sind generell, auch mit Teflon oder Fleckschutzausrüstung, nicht vor Abfärbungen durch und auf Bekleidungstextilien (z.B. dunkle Jeans auf hellem Stoff oder helle Jeans auf dunklem Stoff) geschützt!

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5. wichtiges Kriterium: Fleckschutz

Wer kennt es nicht: Ein gemütlicher Abend mit einem Glas Rotwein auf dem Sofa – schon ist das Missgeschick passiert und auf der schönen hellen Garnitur ist ein großer Fleck zu sehen. Hier ist ein Fleckschutz ungeheuer hilfreich. Denn bei Möbelstoffen, die mit einem Fleckschutz ausgestattet sind, kann der Fleck leicht entfernen werden.

Viele Stoffe besitzen einen sogenannten Abperl-Effekt. Dadurch bilden z.B. verschüttete Getränke zumeist große Tropfen, die einfach mit einem saugstarken Tuch (z.B. Küchenrolle) aufgenommen werden können. Nach einiger Zeit lässt dieser Effekt jedoch nach. Mit einem Fleckschutz ausgestattete Stoffe bleiben dagegen selbst nach einiger Zeit noch einfach zu reinigen und aktiv im Abperl-Effekt. Schmutz hat hier keine Chance sich festzusetzen.

Es gibt verschiedenste Fleckschutz-Arten bei Möbelbezugsstoffen, um hier nur einige gängige zu nennen: Teflon®-Fleckschutz, premium Fleckschutz, Resistelle Fleckschutz.

Grundsätzlich wird Fleckschutz durch Hydrophobole, die die Wasseraufnahmefähigkeit deutlich verringern, oder durch Oleophobole, die die Ölaufnahmefähigkeit stark reduzieren, erreicht.

Wie bekomme ich Flecken aus meinem Schlafsofa? Mikrofaser & Kunstleder reinigen

Man kann noch so vorsichtig sein, nur ein unachtsamer Moment und schon ist ein Fleck auf dem schönen Schlafsofa gelandet. Wie und vor allem womit reinige ich mein Schlafsofa nun richtig? Wie kann der Fleck am schonendsten entfernen werden? Je nachdem ob Sie einen Lederbezug oder Mikrofaserbezug haben benötigt Ihr Schlafsofa eine andere Fleckentfernung und Reinigung.

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Mikrofaser reinigen

Bei der Reinigung von Sofas aus Mikrofaser ist es vor allem wichtig immer kalkarmes Wasser zu verwenden. Im Zweifelsfall sollten Sie besser destilliertes Wasser nehmen, da sonst unschöne Kalkränder zurückbleiben können!

Bei einfachen Krümeln, Haaren oder Hausstaub einfach mit einer weichen Polsterdüse und geringer Saugstärke absaugen. Ebenso können Sie mit einem sauberen Schwamm und warmem Wasser die Fläche feucht (nicht nass) abwischen. Gehen Sie dabei immer gegen den Strich und komplett von Naht zu Naht vor und arbeiten Sie ggf. noch einmal mit einem weichen trockenen Tuch nach. So bleibt der Stoff samtig weich und es entstehen keine Ränder oder Wasserflecken.

Abwischen mit einem feuchten Leder hält Ihren Stoff dauerhaft elastisch und schön. Achten Sie dabei darauf, dass das Leder keinerlei Rückstände von Reinigungsmitteln enthält. So bleiben Ihre Polstermöbel lange Zeit wie neu. Trockene Luft schadet dem Material. Daher ist es generell wichtig immer für gute Durchlüftung und ausreichend Luftfeuchtigkeit zu sorgen.

Bei einem richtigen Fleck ist schnelle Hilfe gefragt, aber nicht jeder Fleck lässt sich auf die gleiche Art und Weise entfernen. Nachfolgend erhalten Sie eine kleine Liste mit Tipps* bei verschiedenen Arten von Flecken. Wichtig ist es immer zunächst an einer unsichtbaren Stelle auszuprobieren, ob der Stoff die Reinigungsart und die Zusammensetzung des Reinigungsmittels verträgt!

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  • Kugelschreiberflecken

    Oft hilft schon der Einsatz von stark haftendem Klebeband, um den Kugelschreiberfleck schonend zu entfernen. Eventuell mit einer Bürste nachbehandeln bis der Fleck vollständig entfernt wurde. Alternativ hilft es den Fleck mit Zitronensaft oder Essigessenzlösung anzufeuchten, kurz einwirken zu lassen und anschließend mit Wasser vorsichtig abzureiben.

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  • Speisereste

    Speisereste können mit einem stumpfen Gegenstand z.B. Messerrücken oder Löffel vorsichtig (ohne, dass die Fasern zu beschädigt werden) entfernt werden. Ist ein Fleck bereits eingetrocknet, sollte die betroffene Stelle für eine Weile mit warmem Wasser eingeweicht und anschließend mit einem sauberen Tuch oder Küchenpapier abgetupft werden.

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  • Flüssigkeiten (Kaffee, Tee oder Saft)

    Sofort mit einem Küchenpapier aufsaugen und die Stelle leicht abtupfen. Danach mit lauwarmem, destilliertem Wasser behandeln, bei Kaffee am besten Mineralwasser mit Kohlensäure verwenden. Ist der Fleck schon etwas älter und lässt sich mit einfachem Wasser nicht entfernen, diesen mit aufgelöster Gallseife oder einer milden Seifenlösung einweichen und anschließend mit einem feuchten Microfasertuch abwischen, bis kein Schaum mehr austritt.

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  • Rotweinflecken

    Großzügig Rasierschaum auftragen, ca. 15 Minuten einwirken lassen und anschließend mit klarem destillierten Wasser abwaschen (womöglich Vorgang mehrmals wiederholen).

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  • Tintenflecken

    Frische Tinte zuerst mit einem Wattestäbchen aufsaugen, danach mit kaltem Wasser und einer Zitronensäurelösung (1 gestr. EL auf 100 ml kaltes Wasser) nachreinigen.

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  • Kaugummi

    Am besten mit Eisspray bearbeiten, dadurch härtet der Kaugummi aus und lässt sich mit etwas mechanischen Einsatz zerkrümeln. Allerdings ist bei einem Vereisungsspray zu beachten, dass Sie damit nicht nur den Kaugummi vereisen, sondern auch die Fasern des Bezugsstoffes. Alternativ empfiehlt es sich in ein Tuch eingewickelte Kühlakkus oder eine Tüte Eiswürfel zu verwenden. Diese Methode dauert unter Umständen deutlich länger, dafür verringert sich aber die Gefahr unschöner Veränderungen des Stoffes.

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  • Blut und farbige Flecken (z.B. Tomate)

    Zunächst mit kaltem (niemals warmen!) Wasser und eventuell mit einer milden Seife reinigen.

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  • Öl- und Fettflecken

    Zuerst mit einem Küchentuch durch Tupfen aufzusaugen. Bei frischen Flecken Backpulver auftragen, kurz einweichen lassen und dann vorsichtig in Faserrichtung abbürsten. Ist der Fleck schon älter reicht Wasser bei solch einem Malheur nicht aus. Verwenden Sie stattdessen eine milde Seifenlösung mit destilliertem Wasser.


*Alle Tipps beruhen auf unterschiedlichsten Quellen und sind unverbindlich und ohne Gewähr.



Kunstleder reinigen

Kunstleder ist nicht gleich Kunstleder und erst recht kein “echtes” Leder und so ist auch bei der Reinigung einiges zu beachten. Generell gilt jedoch immer: Vorsicht bei Fleckenwasser oder Lösungsmitteln, hier kann das Textilleder angelöst werden. Waschbenzin kann zwar Fettflecken lösen – doch bitte erst an einer nicht sichtbaren Stelle testen!

  • Velourartige Kunstleder mag es gern sanft. Hier darf nicht gescheuert oder gerieben werden. Ein trockenes oder leicht feuchtes Tuch ist hier mit etwas Druck am Fleck einzusetzen. Nach dem der Bereich getrocknet ist kann man den Velours wieder leicht mit einer weichen Bürste anrauen.
  • Glattes Kunstleder ist einfacher in der Handhabung. Hier kann ein feuchtes Tuch oft die Abhilfe von Flecken schaffen. Gern darf dazu auch ein Mikrofasertuch benutzt werden. Wasser und Neutralseife können hier zum Einsatz kommen.
  • Bei Kunstleder, welches in seiner Struktur etwas gröber ist, ist es wichtig zuerst den Fleck trocken zu behandeln, um ihn nicht ins Gewebe zu reiben. Anschließend erst darf gerne auch Wasser und Seife benutzt werden.

Hinweis: Pflegen Sie Ihr Kunsteldersofa und entfernen Sie regelmäßig Staub und Krümmel, alle Kunstlederartem können vorsichtig abgesaugt werden. Im Anschluss sollte das Kunstleder dann mit einer geeigneten Pflegemitteln gepflegt werden.